Friseur Buchner kann bereits auf über 105 Jahre Erfahrung zurückblicken     

friseur buchner

 

qualitativ und

freundlich

seit  1909

 

Man schrieb das Jahr 1909 als Georg Buchner damals das Gebäude samt Geschäft in

der heutigen Maximilianstraße vom bisherigen Eigentümer, dem Bader Dilly gekauft hatte.

 

Seit über 105 Jahren gibt es nun schon den Friseur Buchner.  In der vierter Generation

führen die Buchners das Traditionsgeschäft in Geisenfeld und de n Grundstein hierfür

legte der aus Pölling in der Oberpfalz stammende Badergeselle Georg Buchner,

der 1907 in Geisenfeld anfing und zwei Jahre später den Laden übernahm.

Der absolvierte Approbationskurs befähigte ihm dann sogar dazu, Wunden zu

behandeln. Überhaupt war der Bader in der damaligen Zeit ein "Allrounder" Er war

nicht nur Friseur, sondern legte auch Verbände an, behandelte eingewachsene

Zehennägel und Hühneraugen sowie Hautleiden und Geschwüre.

 

Eine Zeit lang hat Georg Buchner sogar bei Operationen im damaligen Geisenfelder

Krankenhaus assistiert. Und er war Zahnarzt. "Auch mir selbst hat mein Opa noch

zwei Zähne gerissen", schmunzelt Geschäftsführer Hans Buchner, "daheim im

Wohnzimmer". Fünf Kinder hatten Georg Buchner und seine Frau, eine gebürtige

Hagl aus Untermettenbach und vier von diesen blieben der Branche treu. Unter ihnen auch der 1923 geborene Johann, der das elterliche Geschäft 1947 übernahm, nachdem er aus der Kriegsgefangenschaft nach Haus gekommen war. Unterstützt wurde er von seiner Frau Rosa, einer gebürtigen Meyer aus Untermettenbach, die als Lehrling in dem Laden gearbeitete hatte und die Johann 1951 heiratete.

 

Prominenteste Kundschaft von Johann Buchner senior war der frühere Klosterbräubesitzer Max Knöferl. "Der ließ sich von meinem Vater über Jahre hinweg jeden Tag früh morgens um sechs Uhr rasieren und zweimal pro Woche die Haare schneiden", erzählt Hans Buchner. "Die Rechnung? Die wurde nur einmal im Jahr gestellt." A propos rasieren – dies sei bis in die 40-er Jahre hinein eigentlich der Hauptjob des Friseurs gewesen: In der Regel zweimal pro Woche gingen die Mannsbilder zu diesem Zweck zum "Bader". Frauen, besonders auf dem Land, betraten einen solchen Laden in der damaligen Zeit noch recht zögerlich. "Die Haare wurde von den Bauersfrauen zumeist geflochten und zu Hause gemacht", erzählt Friseurmeisterin Christine Buchner, die 1973 als Gesellin in dem Ladenangefangen hat

und mit der Hans Buchner seit 1979 verheiratet ist. Mit zum Team gehört seit längerem auch schon Tochter Sabine, und die "in absehbarer Zeit" in die Fußstapfen ihrer Eltern treten wird. Seit fast 40 Jahren leitet Hans Bucher den Friseurladen mittlerweile, und so kann er aus seinem langen Berufsleben auch so manchen "Schwank" erzählen. Etwa von einem Geisenfelder Kunden in den 80 er Jahren, der zwar nur sehr selten zum Friseur ging, der aber ein überaus engagierter Feuerwehrler war. "Einmal saß er bei mir im Laden, als die Sirene los ging", erinnert sich Hans Buchner. "Und da sprang er auf – eine Seite geschnitten, die andere noch nicht – und stürmte aus dem Laden. Die andere Hälfte der Haare ließ er sich dann nach dem Einsatz schneiden – zwei Wochen später". Gerne, so schmunzelt Johann Buchner, würde er auch mal einen Zahn reißen oder Blutegel setzen wie sein Opa – "aber das hat leider bisher noch keine Kunde von mir verlangt. . .

 

                                 

 

 

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